Die Schmerztherapie mit Hypnose ist ein großer Bereich mit teilweise sehr unterschiedlichen Aufgabenstellungen.
Ob Schmerzabschaltung beim Zahnarzt, die Arbeit an unerklärlichen Schmerzen ohne jede erkennbare körperliche Ursache oder auch die Bewältigung langjähriger unfallbedingter Schmerzen, jeder Schmerz ist für die Betroffenen sehr belastend.

Hypnotische Schmerzbefreiung (Analgesie)
Die hypnotische Analgesie ist für eine Vielzahl von Eingriffen, die im normalen Wachzustand nicht ausführbar wären, weil der Schmerz zu intensiv wäre, geeignet.

Vorteile der hypnotischen Analgesie:

  • Einsetzbar bei Allergikern oder Patienten, für die eine Anästhesie ein Risiko darstellt
  • Wesentlich bessere Wundheilung
  • Geringere Blutung
  • Der Patient bleibt bei Bedarf ansprechbar
  • Schmerzstillende Wirkung auch über die Behandlung hinaus
  • Deutlich verringertes Infektionsrisiko
  • Dem Körper bleibt das „Anästhesie-Trauma“, bzw. der „Kater“ erspart
  • Die Hypnose wirkt sich zeitgleich psychisch positiv aus (beruhigend, teilweise bewusstseinseinengend, was Ängste mildern und das Zeitgefühl verkürzen kann)
  • die hypnotische Analgesie lässt sich hervorragend in einen anderen therapeutischen Prozess einbinden (z.B. bei Angstpatienten nach Behandlung der Ängste)
  • die Hypnose ist auch kombiniert verwendbar und kann die Anästhesie hervorragend ergänzen (z.B. leichte Lokalanästhesie, deren Wirkung durch die hypnotische Analgesie verstärkt wird).

Chronische Schmerzen
Im Gegensatz zum akuten Schmerz, der an eine Gewebeschädigung gekoppelt ist und mit der Heilung abklingt, ist der chronische Schmerz von einer ursprünglich zugrundeliegenden, körperlichen Schädigung oft weitgehend losgelöst und dauert über die normale Heilungszeit hinaus an.
Häufig sind Betroffene durch die lange anhaltenden Schmerzen oder durch Negativ-Erlebnisse im Zusammenhang mit den Schmerzen zusätzlich psychisch destabilisiert und das „Problem“ setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: dem Schmerz und den damit einhergehenden psychischen Sypmtomen, wie beispielsweise Ängste, Hoffnungslosigkeit, depressive Verstimmungen.

Psychosomatische Schmerzen
Unter psychosomatischen Schmerzen versteht man Schmerzen, für die es keinen erklärenden Organbefund gibt.
Hierzu können beispielsweise Migräne, Bauchschmerzen oder auch Phantomschmerzen zählen.
Wichtig ist, zu verstehen, dass der Betroffene versteht, dass der Körper ihm mit den Schmerzen etwas mitteilen möchte. Was er sagen möchte, ist zwar nicht unmittelbar zu verstehen, es ist aber ein Hinweis auf ein Problem.
Das Ziel in der Hypnosetherapie ist es, dieses Problem aufzulösen. Mit anderen Worten geht es darum, zu suchen, mit was der Körper zufrieden wäre, damit er mit den Schmerzklagen aufhören kann.

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